Die typische Unternehmenswebsite hat 10 bis 30 Seiten. Sie ändert sich ein paarmal im Monat: ein neues Referenzprojekt, eine geänderte Öffnungszeit, ein Stellenangebot. Trotzdem läuft dahinter oft ein komplettes CMS mit Datenbank, Theme und einem Dutzend Plugins, das jeden Monat aktualisiert, gesichert und überwacht werden will. Eine statische Website dreht das um.
Was „statisch“ bedeutet
Bei WordPress wird jede Seite bei jedem Aufruf neu zusammengesetzt: aus Datenbank, Theme und Plugins. Eine statische Website mit Astro wird einmal gebaut, und ausgeliefert werden fertige HTML-Seiten. Es gibt keine Datenbank, kein Login und keine Plugins, die beim Seitenaufruf mitarbeiten.
Das hat drei unmittelbare Folgen:
- Schnell: Fertige Seiten kommen vom nächstgelegenen Standort eines weltweiten Netzes wie Cloudflare. Gute Core Web Vitals sind dann der Normalfall.
- Sicher: Die häufigsten Einfallstore gehackter WordPress-Seiten, veraltete Plugins, schwache Admin-Passwörter und eingeschleuste Scripts, gibt es schlicht nicht.
- Ruhig im Betrieb: Keine Core-, Plugin- oder Theme-Updates, die jeden Monat eingespielt und getestet werden müssen.
Wann sich der Umstieg lohnt
Eine statische Website ist eine gute Wahl, wenn:
- Ihre Website vor allem informiert: Leistungen, Referenzen, Team, Kontakt.
- sich Inhalte eher selten ändern, ein paarmal im Monat statt täglich.
- Sie Wartung und Sicherheitsupdates leid sind und lieber in Inhalte investieren.
- Ladezeit und Google-Rankings für Sie wichtig sind.
Und wer Inhalte doch selbst pflegen möchte, kombiniert Astro mit einem schlanken CMS wie EmDash. Dann gibt es eine Redaktionsoberfläche, aber ohne PHP und mit abgeschotteten Erweiterungen.
Wann WordPress die bessere Wahl bleibt
Wir empfehlen den Umstieg nicht für alles. WordPress bleibt richtig, wenn:
- ein größeres Redaktionsteam täglich viele Inhalte veröffentlicht,
- Sie auf Funktionen angewiesen sind, die es nur als WordPress-Plugin gibt, etwa Buchungen oder Mitgliederbereiche,
- Sie einen Shop mit WooCommerce betreiben,
- Ihr Team WordPress sicher beherrscht und selbst pflegen möchte.
Wie Änderungen ohne CMS funktionieren
Die häufigste Frage: Wie ändere ich dann Texte? Bei einer statischen Website ohne CMS schicken Sie Änderungen einfach per E-Mail, gern unsortiert als Text, Stichpunkte oder Bilder. Das Team pflegt sie ein, Sie prüfen das Ergebnis auf einer geschützten Staging-Seite und geben es selbst frei. Erst dann geht es live.
Für Routineänderungen hilft dabei KI, mit festen Leitplanken: Geändert werden nur die betroffenen Texte und Bilder, Layout und Technik bleiben unberührt, und jede Änderung wird automatisch gebaut und auf kaputte Links geprüft.
Der Umstieg ohne Rankingverlust
Ein Wechsel von WordPress zu Astro ist ein Relaunch und sollte auch so geplant werden:
- Bestandsaufnahme: alle bestehenden URLs und ihre Rankings erfassen.
- Redirect-Plan: jede Adresse, die sich ändert, per 301 auf ihre neue Seite weiterleiten, auch alte PDF-Links.
- Inhalte übernehmen: Texte, Metadaten und strukturierte Daten.
- Abnahme auf Staging: erst nach Ihrer Freigabe geht die neue Seite live.
Mehr dazu in unserer Checkliste für den Relaunch ohne SEO-Verlust .
Fazit
Für die typische Unternehmenswebsite ist eine statische Website mit Astro schneller, sicherer und günstiger im Betrieb als WordPress. Das Budget, das sonst in Wartung fließt, geht in Inhalte und SEO. Wo täglich viele Inhalte entstehen oder WordPress-Plugins unverzichtbar sind, bleibt WordPress die bessere Wahl.
Ob sich der Umstieg für Ihre Website lohnt, sagen wir Ihnen ehrlich im kostenlosen Erstgespräch: Statische Website mit Astro & Cloudflare .