Shopware-Migration: Was wirklich dahintersteckt — und wie Sie sie ohne Datenverlust schaffen

Eine Shopware-Migration ist kein Export-Import. Was die kritischen Phasen sind, welche Daten riskant sind und wie man Rankings schützt.

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'Migration' klingt nach einem technischen Routineprozess. In der Praxis ist eine Shopware-Migration eines der risikoreichsten Projekte, die ein Online-Händler durchführen kann. Falsch umgesetzt, kostet sie Daten, Rankings und Umsatz.

Was bei einer Shopware-Migration tatsächlich migriert werden muss

Produkte und Kategorien sind der sichtbare Teil. Der kritische Teil sind Kundendaten, Bestellhistorie, Bewertungen, benutzerdefinierte Felder, Zahlungs- und Versandregeln sowie Plugin-Konfigurationen. Wer nur die Produktdatenbank migriert, verliert wertvolle Daten.

Die größte Gefahr: URL-Struktur und SEO

Shopware 5 und Shopware 6 verwenden unterschiedliche URL-Strukturen. Ohne sauberes Redirect-Mapping gehen jahrelang aufgebaute Rankings verloren. Ein vollständiges Crawl-Protokoll vor der Migration ist Pflicht, kein Nice-to-have.

Testlauf auf Staging-Umgebung ist nicht optional

Eine Migration ohne Staging ist wie ein Relaunch ohne Backup. Alle kritischen Pfade müssen auf einer Kopie der Produktionsumgebung getestet werden — Checkout, Zahlungsanbindung, E-Mail-Trigger. Details unter /shopware-migration/.