Shopware 5 End-of-Life: Migration zu Shopware 6 — Was jetzt?

Shopware 5 erhält keine Sicherheitsupdates mehr. Was das für Ihren Shop bedeutet, welche Risiken entstehen und wie eine Migration zu Shopware 6 konkret abläuft.

2 Min. Lesezeit

Shopware 5 erhielt am 31. Juli 2024 sein End-of-Life. Das bedeutet: keine Sicherheitsupdates, keine Bugfixes, keine offiziellen Patches mehr. Wenn Sie Ihren Shop noch auf Shopware 5 betreiben, ist jetzt der richtige Zeitpunkt zu handeln.

Was End-of-Life konkret bedeutet

Nach dem EOL-Datum veröffentlicht Shopware keine Sicherheitsupdates mehr für Shopware 5. Bekannte Schwachstellen bleiben dauerhaft offen. Angreifer scannen gezielt nach Shops mit veralteten Versionen. PCI-DSS-Konformität für Kreditkartenzahlungen wird zur Herausforderung.

Auch praktische Einschränkungen nehmen zu: Payment-Anbieter kündigen Shopware-5-Kompatibilität, Hosting-Anbieter stellen PHP-Versionen ein, auf die Shopware 5 angewiesen ist.

Shopware 5 → 6: Was sich grundlegend ändert

Shopware 6 ist keine Evolution, sondern eine vollständige Neuentwicklung auf Symfony/Vue.js-Basis. Die Datenbankstruktur ist eine andere, bestehende Plugins sind nicht kompatibel, Themes müssen neu erstellt werden. Eine automatische Migration gibt es nicht.

Shopware 6 bringt echte Vorteile: moderne API-First-Architektur, bessere Performance, flexibles Rule-Engine-System für Preise und Aktionen, native Headless-Fähigkeiten und eine zukunftssichere Codebasis.

Typischer Migrationsablauf

Phase 1: Bestandsaufnahme aller Plugins, Custom-Code und Datensätze. Phase 2: Shopware-6-Neuinstallation und Konfiguration. Phase 3: Datenmigration via offizielles Shopware-Migrationstool. Phase 4: Plugin-Ersatz durch Shopware-6-Äquivalente. Phase 5: Theme-Entwicklung im neuen Storefront-System. Phase 6: Tests, QA und Go-Live mit parallelem Betrieb.

Eine Migration dauert je nach Shop-Größe zwischen vier und sechzehn Wochen. Wir begleiten Sie von der Bestandsaufnahme bis zum Go-Live — mit festen Ansprechpartnern und transparenten Festpreisen.

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